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An der Serie »Geopolis« arbeitet Rainer Zerback seit dem Jahr 2000. In ihrer Gesamtheit wird diese Serie die Vision einer zukünftigen anonymen Weltstadt mit funktionellen Teilen ohne Zentrum und personifizierte administrative Strukturen zeigen. Unterschieden werden dabei zwei Arten von Substrukturen: die Wohnareale, benannt von Alphaville bis Omegaville, auch Retroville, und die Produktions- und Freizeitstätten, etwa Paperville, Mineville oder Gameville.
Die Sicht auf diese Weltstadt Geopolis ist distanziert. Die Kamerastandpunkte werden weit entfernt gewählt, die Bilder zeigen Übersichten und die helle, farbstichige Ausarbeitung trägt zur Fremdheit bei. Die dargestellten Gegenstände und Menschen muten spielzeugartig an, die Stadt Geopolis wirkt wie eine Modellstadt auf einem Architektentisch. Für die Bilder spielt die Gesamtkomposition eine Rolle und zugleich leben sie von dem Detailreichtum, den der Betrachter auf einer Entdeckungsreise durch das Bild erfassen soll.
Die Vorlagen für die Serie geben reale
Stadtarchitekturen und Produktionsstätten ab, allerdings darf sich
dabei beim Betrachter kein Wiedererkennungseffekt einstellen. Kulturtypische
Eigenheiten der Szenerie werden daher entweder bei der Aufnahme ausgeblendet
oder später digital eliminiert. Alle Vergrößerungen werden von Rainer Zerback selbst hergestellt. |
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Paperville |
Omegaville |
Retroville I |
Retroville II |
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Trackville |
![]() Mailville |
![]() Junctionville |
![]() Psiville |
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Preise
Publikation
Heinz-Jürgen Kruppa: Praxis Bildkonzepte. Geopolis. FotoMagazin 11/2002, 110-113 |
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